Nach schweren Erkrankungen oder Operationen ist oft eine Rehabilitation notwendig, um wieder fit zu werden. Auch Kuraufenthalte können bei chronischen Beschwerden helfen. Eine Krankenzusatzversicherung bietet hier zusätzliche Leistungen und mehr Komfort.
Die Rehabilitation ist ein wichtiger Teil der medizinischen Versorgung. Sie hilft Patienten, nach Krankheiten, Unfällen oder Operationen wieder in den Alltag zurückzufinden. Man unterscheidet verschiedene Formen:
Die Pensionsversicherung (PVA) und die Krankenkassen übernehmen Rehabilitation, wenn sie medizinisch notwendig ist und die Arbeitsfähigkeit wiederherstellt oder erhält. Der Antrag muss genehmigt werden.
Allerdings erfolgt die Unterbringung in der Regel in Mehrbettzimmern, und die Wahl der Reha-Einrichtung ist eingeschränkt. Wartezeiten auf einen Reha-Platz können mehrere Wochen betragen.
Für Kuraufenthalte gibt es Zuschüsse, aber einen Eigenanteil von etwa 8 bis 20 Euro pro Tag müssen Patienten selbst tragen.
Eine Sonderklasse-Versicherung oder spezielle Reha-Zusatzversicherung bietet bei Rehabilitation:
Nach großen Operationen wie Hüft- oder Knieprothesen, Herzoperationen oder Krebsbehandlungen ist eine Anschlussheilbehandlung oft entscheidend für den Erfolg. Mit einer Zusatzversicherung können Sie:
Kuren dienen der Prävention und Regeneration. Sie werden bei chronischen Erkrankungen wie Rheuma, Atemwegserkrankungen oder Stoffwechselstörungen verordnet.
Die Zusatzversicherung kann den Eigenanteil übernehmen und ermöglicht oft den Aufenthalt in besseren Kurhotels mit mehr Komfort und zusätzlichen Anwendungen.
Reha-Leistungen sind meist in Sonderklasse-Versicherungen enthalten. Die Tagessätze für Rehabilitation in der Sonderklasse liegen bei 150 bis 300 Euro zusätzlich zu den Kassenleistungen.
Spezielle Reha-Bausteine können auch separat abgeschlossen werden und kosten etwa 10 bis 20 Euro monatlich.
Eine Zusatzversicherung für Rehabilitation empfiehlt sich für: