Die Prämie, die Sie bei Vertragsabschluss zahlen, bleibt nicht unbedingt gleich. Es gibt verschiedene Faktoren, die zu Prämienänderungen führen können.
Die Prämien können aus folgenden Gründen steigen:
Bei den meisten Tarifen steigt die Prämie mit dem Alter. Typisch sind Anpassungen in 5-Jahres-Schritten:
Diese Erhöhungen sind im Tarif bereits vorgesehen und unabhängig von Ihrem individuellen Gesundheitszustand.
Einige Versicherungen bieten Tarife mit Altersrückstellungen an. Dabei wird ein Teil der Prämie in jungen Jahren für das Alter angespart. Vorteile:
Nachteil: Die Anfangsprämie ist höher als bei Tarifen ohne Altersrückstellungen.
Unabhängig vom Alter kann die Versicherung die Tarife anpassen, wenn die Kosten im Gesundheitswesen steigen. Solche Anpassungen betreffen alle Versicherten eines Tarifs.
Typische jährliche Erhöhungen liegen bei 2-5%, können in manchen Jahren aber auch höher ausfallen.
Beispielhafte Entwicklung einer Sonderklasse-Prämie (ohne Tarifanpassungen):
Plus Tarifanpassungen von durchschnittlich 3% pro Jahr summiert sich das über die Jahrzehnte.
Wenn die Prämie im Alter zu hoch wird:
Ein kompletter Anbieterwechsel ist im Alter meist ungünstig, da die Prämie dort noch höher wäre.
Eine echte Prämiengarantie gibt es bei Krankenzusatzversicherungen nicht. Selbst wenn altersbedingte Erhöhungen ausgeschlossen sind, können Tarifanpassungen erfolgen.
Achten Sie bei der Tarifwahl auf die prognostizierte Prämienentwicklung und planen Sie Erhöhungen in Ihrer Finanzplanung ein.
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