Eine Ablehnung des Versicherungsantrags ist frustrierend, aber kein Grund zur Verzweiflung. Es gibt Alternativen und Möglichkeiten, doch noch zu einer Krankenzusatzversicherung zu kommen.
Die häufigsten Gründe für eine Ablehnung sind:
Eine Ablehnung bei einer Versicherung bedeutet nicht automatisch, dass Sie nirgends versichert werden. Jede Versicherung hat eigene Risikorichtlinien. Was bei einem Anbieter zur Ablehnung führt, kann bei einem anderen akzeptiert werden.
Allerdings: Ablehnungen müssen bei Folgeanträgen angegeben werden und können die Chancen bei anderen Versicherungen verschlechtern.
Stellen Sie Anträge bei anderen Versicherungen. Nutzen Sie anonyme Voranfragen, um weitere Ablehnungen zu vermeiden. Ein Versicherungsmakler kann helfen, den passenden Anbieter zu finden.
Manche Berufsverbände, Gewerkschaften oder Arbeitgeber bieten Gruppenversicherungen an. Diese haben oft erleichterte Aufnahmebedingungen oder verzichten ganz auf die Gesundheitsprüfung.
Fragen Sie, ob ein Tarif mit Ausschluss der problematischen Erkrankung möglich ist. So sind Sie zumindest für andere Krankheiten versichert.
Manche Erkrankungen werden nach einer gewissen Zeit milder bewertet. Nach erfolgreicher Behandlung einer Depression kann z.B. nach einigen Jahren ein neuer Versuch erfolgreich sein.
Gruppenversicherungen sind oft die beste Alternative nach einer Ablehnung:
Der Nachteil: Die Leistungen sind oft geringer als bei Einzelverträgen, und der Schutz endet bei Austritt aus der Gruppe.
Ein unabhängiger Versicherungsmakler kennt die Annahmepolitik verschiedener Versicherungen und kann gezielt Anbieter empfehlen, die bei Ihrer Situation aufnehmen. Die Beratung ist meist kostenlos.