Vorerkrankungen können den Abschluss einer Krankenzusatzversicherung erschweren. Je nach Art und Schwere der Erkrankung drohen Risikoaufschläge, Leistungsausschlüsse oder sogar eine Ablehnung. Hier erfahren Sie, was Sie wissen müssen.
Als Vorerkrankungen gelten alle Krankheiten, Beschwerden und Behandlungen, die vor Antragstellung bestanden haben oder bekannt waren. Dazu zählen:
Besonders kritisch bewerten Versicherungen:
Je nach Vorerkrankung kann die Versicherung unterschiedlich reagieren:
Ein Risikoaufschlag erhöht Ihre Prämie dauerhaft. Die Höhe hängt von der Erkrankung ab:
Ob sich der Aufschlag lohnt, hängt vom Einzelfall ab. Manchmal ist ein Leistungsausschluss die bessere Alternative.
Bei einem Leistungsausschluss ist die Vorerkrankung und deren Folgen von der Versicherung nicht gedeckt. Beispiel: Bei einem Ausschluss für Rückenprobleme werden Bandscheiben-OPs nicht erstattet.
Der Vorteil: Die Prämie bleibt normal, und alle anderen Erkrankungen sind versichert.
Viele Versicherungen bieten anonyme Voranfragen an. Dabei wird geprüft, ob und zu welchen Bedingungen eine Versicherung möglich wäre - ohne dass ein offizieller Antrag gestellt wird.
Der Vorteil: Eine Ablehnung bei der Voranfrage wird nicht gespeichert und muss bei anderen Versicherungen nicht angegeben werden.
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