Die Krankenzusatzversicherung in Österreich gliedert sich in verschiedene Bereiche, die jeweils unterschiedliche Leistungen abdecken. Je nach persönlicher Situation und Bedürfnissen können einzelne Bausteine oder Kombinationen sinnvoll sein.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen stationären und ambulanten Zusatzversicherungen. Die stationäre Versicherung greift bei Krankenhausaufenthalten, während ambulante Tarife die Kosten im niedergelassenen Bereich abdecken.
Einzelzimmer, Chefarztbehandlung und beste Betreuung bei stationären Aufenthalten.
Freie Arztwahl und Kostenerstattung bei ambulanten Behandlungen.
Prophylaxe, Zahnbehandlungen, Implantate und Zahnersatz absichern.
Finanzielle Absicherung bei längerer Arbeitsunfähigkeit.
Medikamente, Heilbehelfe, Sehhilfen und Therapien besser abdecken.
Die Wahl der richtigen Krankenzusatzversicherung hängt von mehreren Faktoren ab: Ihrem Alter, Ihrem Gesundheitszustand, Ihrer familiären Situation und Ihren persönlichen Prioritäten.
Wer Wert auf Komfort im Krankenhaus legt, sollte eine Sonderklasse-Versicherung in Betracht ziehen. Für Menschen, die häufig Wahlärzte aufsuchen, lohnt sich eine entsprechende Wahlarzt-Versicherung. Familien mit Kindern profitieren oft von einer Zahnversicherung, die kieferorthopädische Behandlungen abdeckt.
Selbstständige und Freiberufler sollten besonders das Krankentagegeld beachten, da sie im Krankheitsfall keine Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber erhalten.
Viele Versicherungen bieten Pakete an, die mehrere Bausteine kombinieren. Eine klassische Kombination ist die Sonderklasse-Versicherung mit Wahlarzt-Baustein. So sind Sie sowohl stationär als auch ambulant abgesichert.
Achten Sie beim Vergleich verschiedener Angebote auf die genauen Leistungen, Wartezeiten und Selbstbehalte. Die günstigste Prämie ist nicht immer die beste Wahl.